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Behinderte Kinder und Jugendliche

Aktueller Bericht aus Arusha

Besondere Aufmerksamkeit verdienen solche Menschen und deren Projekte, die sich um diejenigen kümmern, die das letzte Glied der Kette in der Gesellschaft bilden: die Behinderten. Wir unterstützen daher seit einigen Jahren das Rehabilitationszentrum für Behinderte (Kinder) in Monduli, nahe Arusha in Tansania.Das Center wurde von der katholischen Kirche mit Unterstützung von Caritas international gegründet und weiterhin betrieben.

 


Was können wir tun?

Mit Spenden können wir dem Center helfen, Kinder mit Prothesen und Rollstühlen zu versorgen, genug Nahrungsmitel anzuschaffen, Schulbildung für behinderte Kinder zur organisieren.

Wir benötigen außerdem Gelder, um das sogenannte "Outreach-Programm" zu unterstützen, bei dem Sozialarbeiter und Volontäre in den Dörfern auf die Suche nach versteckten oder unbehandelten behinderten Kindern gehen. Durch diese wichtige Maßnahme werden betroffene Familien aufgeklärt und gleichzeitig erhalten sie das Angebot einer Behalndlung.


Hintergrund

Behinderte Kinder werden in Afrika noch allzu häufig von ihren Familien versteckt oder verstoßen, da man die Annomalien als Fluch oder schlechten Segen wertet und diesen Makel vor der übrigen Gemeinschaft zu verbergen versucht. Es sind keine Einzelfälle, in denen die Mitarbeiter des Centers auf den Dörfern Kinder vorfinden, die seit Jahren nicht aus der dunklen Hütte herausgelassen wurden. Selbst wenn die Behinderungen Folge schwerer Verbrennungen oder Unfälle sind. Vergleichsweise häufig treten Deformierungen der Beine auf, wenn das Trinkwasser zu viel Fluor enthält. Aber auch Erblindung wegen fehlender Masern-Impfung, Amputationen, Wasserkopf, neurale Schäden oder Kleinwuchs treten auf. Diese Kinder und Jugendlichen würden ohne die rettende Hilfe verkümmern, später meist auf der Straße als Bettler im Staub auf dem Boden sitzen - ohne jede Chance auf ein einigermaßen würdiges Leben.


Was wurde bisher erreicht?

In Monduli werden die Kinder zunächst einmal menschlich betreut. Teilweise erfahren sie hier die erste liebevolle Zuwendung in ihrem Leben. Wenn nötig werden sie zur Operation in ein Krankenhaus gebracht, wo Ärzteteams (teilweise Freiwillige aus dem Ausland) Operationen durchführen. Danach erhalten die Kinder professionelle Physiotherapie, erhalten Gehhilfen, Rollstühle oder Prothesen. Sie gehen auf dem Gelände zur Schule und werden auf die Rückintegration in die Familienvorbereitet. In den Dörfern findet indes Aufklärung über die Ursachen und Bedeutung von Behinderungen statt.

Mit Hilfe eines Spendenfonds konnten wir schon vielen Kindern eine Prothese beschaffen, die ihnen ein normales Leben in der Familie und Schule ermöglicht. Außerdem haben wir Computerarbeitsplätze für Blinde geschaffen und besonders begabten Schülern eine weiterführende Schulbildung ermöglicht. Wir haben das Center ferner mit neuen Moskitonetzen ausgestattet, und das Center komplett mit neuen Dächern ausgestattet. Zudem wurde die Küche renoviert und mit zwei neuen Feueröfen ausgestattet Auch dies muss sein!

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