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Canaan Cildren´s Center - Ein Waisenhaus für HIV-positive Kinder

Aktueller Report aus Kisongo                              Aktuelle Photos

Was können wir tun?

Um den Kindern einen optimalen Start in ihr neues, junges Leben zu ermöglichen, sollen sie mit Beginn der Schulpflicht auf eine gute Grundschule gehen. Durch Ihre Spende erhalten sie hierzu die Möglichkeit!

Unsere Paten-Kinder: Liste 1. Teil      Liste 2. Teil

Wir suchen für die Kinder Paten, welche die finanzielle Förderung in Form von Schulgeldern übernehmen möchten. 500 Euro im Jahr und ein Kind bekommt Dank unserer Unterstützung eine echte Chance! In der Liste (siehe unten) finden Sie alle Kinder. Einfach an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schreiben und wir suchen gemeinsam das richtige Kind für Sie aus!

 


Hintergrund

Insbesondere Kinder, die von ihren Eltern mit HIV infiziert wurden, sind nach deren Tod schwer an Heime oder Pflegefamilien zu vermitteln. Diese Kinder, vor allem wenn sie selbst HIV-positiv sind, haben kaum eine Chance für die Zukunft und drohen zu verwahrlosen.

Deshalb enststand durch das Engagement unserer Spender und Sponsoren gemeinsam mit unserem lokalen Projektpartner AAIDRO ein Waisenhaus für HIV-positive und -negative Kinder. HIV-positive und nicht-infizierte Kinder wohnen gemeinsam und werden professionell betreut.


Was wurde bisher erreicht?

Das Center wurde 2013 fertiggestellt und eröffnet. Sukzessive wurde die Zahl der Kinder auf nunmehr 45 erhöht, nachdem ein Gebäude zu einem weiteren Schlafsaal umgebaut wurde. Das Projekt st eine gemeinschaftliche Leistung verschiedener Partner, die wir hierfür gewinnen konnten: Christlicher Entwicklungsdienst (CED), "action medeor e.V." und Engergiebau Köln sind neben unseren privaten Spendern wichtige Sponsoren.

Es konnte außerdem ein Schul- und Lehrgarten, ein Spielplatz und eine umfangreiche Solar- und Wasserversorgungsanlage finanziert werden. Zudem wurde durch eine private Spende ein Center-Auto angeschafft, mit dem nicht nur die Kinder gefahren, sondern auch alle Besorgungen für das Center erledigt werden kann.

In 2016 wurde das Center um ein Spiel- und Lerncenter erweitert, das den größeren Kindern einen ruhigen Rückzugsraum zum Erledigen ihrer Hausaufgaben und zum Spielen bietet. Dafür wurde das ehemalige Dispensary-Gebäude mit Unterstützung von Sternstunden e.V. renoviert und um einen Spielplatz erweitert. Der neue Komplex dient darüber hinaus als Begegnungsraum für Dorfkinder und ihre Eltern, um ein Aufwachsen in Kontakt zum "realen Leben" zu gewährleisten.


Herausforderung für die Zukunft

Das Center is auf einem guten Weg, sich nachhaltig selbst zu finanzieren. Inzwischen wurde ein großer Hühnerstall gebaut und eine Pilzzucht eingerichtet, um Einkommen für die Kinderversorgung zu erwirtschften. Daneben ist die Center-Leitung sehr aktiv, in den Gemeinden der Erzdiözese Spenden zu sammeln, es wurde eine große Gruppe der "Friends of Canaan" gegründet, die seitdem regelmäßig über ein Telefonbezahlsystem spenden.

Noch reichen diese Anstregungen nicht aus, um das Center komplett zu finanzieren. Deshalb sind wir sehr froh, dass wir als "Partnerschaft für Afrika" in den vergangenen Jahren und hoffentlich in der näheren Zukunft sicher stellen können, die Schulgelder und Schulausrüstung zu finanzieren. Ebenso dankbar sind wir für die Eigeninitiative des Christlichen Entwicklungsdienstes (CED), der die Gehälter der Angestellten übernommen hat.

Besonderer Dank gilt außerdem privater Sponsoren, die uns dabei helfen, das Center weiter zu konsolidieren. Insbesondere Maßnahmen zur Erosionskontrolle sind angesicht starker regenfälle und problematischer Geländeverhältnisse stets vonnöten. Damit einhergehend sind auch regelmäßige Reparaturen an den Gebäuden vorzunehmen. Es ist keine Selbstverständlichkeit, für solche "unsichtbaren" Zwecke zu spenden - aber so nötig!

Für die Zukunft stehen Überlegungen an, wie man Jugendliche unterbringt, die dem Waisenhaus entwachsen sind und die in den Ferein aus den Boardingsschools zurück kommen und ein Zu Hause suchen. Dazu werden wir uns in naher Zukunft Gedanken machen müssen.


 Optimale Gesundheitsbetreuung

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Knapp die Hälfte der 45 Kinder sind HIV-positiv. Sie erhalten alle notwendigen Medikamente, um dem Ausbruch der Krankheit Einhalt zu gebieten. Sie werden regelmäßig im St. Elisabeth Hospital der Erzdiözese von Arusha untersucht und medikamentös eingestellt. So wird eine optimale Gesundheitsversorgung der Kinder gewährleistet. Denn: mit den richtigen Medikamenten und einer engmaschigen Gesundheitskontrolle haben diese Kinder eine echte Chance auf ein langes und eigenständiges Leben - trotz Infektion.


Hintergrund

In Afrika, südlich der Sahra, ist HIV/AIDS die häufigste Todesursache bei Erwachsenen. Eine ganze Elterngeneration hinterlässt inzwischen mehr als 12 Millionen Waisen. In Tansania ist die HIV-Infektionsrate hoch und beträgt durchschnittlich 6,6, Prozent, in manchen Regionen sogar 10 Prozent. Dieser Teufelskreis muss durchbrochen werden, wenn die Gesellschaft in Tansania eine Chance auf eine positive Entwicklung haben soll.

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