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Mädchen an die Schulen!

IMG_2292_miniFrauen haben in der männerdominierten Gesellschaft Tansanias häufig das Nachsehen. Eine besondere Gruppe Menschen lebt im Norden Tansanias: die Maasai, Nomaden, die einem stark patriarchalen Denken folgen. Diese Maasai-Frauen haben bei Entscheidungen, auch wenn sie Frauen betreffen, keinerlei Mitspracherecht. Maasai-Frauen erledigen täglich harte körperliche Arbeit und sind aber weitgehend ohne Einfluss und Rechte. Menschenrechtsverletztende Praktiken, wie beispielsweise die Genitalverstümmelung bei Mädchen, werden fortgeführt.


Was können wir tun?

In vielfältiger Weise haben wir uns die Stärkung der Rechte der Frauen zur Aufgaben gemacht. Wir können durch unsere Spenden diese Aktivitäten unterstützen: Trainings für Frauen, um wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen zu können, Aufklärung in Sachen Menschenrechte oder Startgelder für ein Mikrokreditsystem.

Einoth Francis ist unser Beispiel des Jahres: als junges Maasai-Mädchen floh sie vor der Zwangsverheiratung mit einem alten Maasai, ging zur Schule, war clever und schaffte es, weiter zu kommen. Wir fördern sie nun schon seit einigen Jahren und sie wird im kommenden Jahr ihren Masterabschluss an der internationalen Universität in Nairobi machen. Ihr Ziel: sie will anderen Mädchen ihres Kulturkreises ein Vorbild sein und sie ermutigen, ebenfalls zur Schule zu gehen. Deshalb haben wir die Initiative "Mädchen an die Schule" ausgerufen und fördern mit Spenden Mädchen an Primar- und weiterführenden Schulen - je nach Potential bis zum Studienabschluss.


 Was wird getan?

In der Maasai-Community menschenrechtsverletzene Praktiken und Gesellschaftsstrukturen abzuschaffen bzw. zu verändern geschieht nicht mit einem Handstreich. Vielmehr ist der Aufbau eines langjährigen gewachsenen Vertrauensverhältnisses zu den Maasai-Frauen notwendig. Die Vermittlung der allgemeinen Verkehrssprache Kiswahli und das Lesen- und Schreiben-Lernen steht für die Mädchen in der Grundschule am Anfang der Bemühungen, die wir durch unsere Spenden unterstützen.

In den Trainingskursen von TRMEGA wird Frauen vermittelt, wie sie ein eigenes kleines Business aufbauen können, beispielsweise durch den kauf und Betrieb einer Getreidemühle. Einoth Francis hat dies dank der Finanzierung ihres Studiums für ihre Familie tun können. Ein Bescheidenes Einkommen stärkt ihre Rolle gegenüber den Männern, die aber nicht ausgegrenzt werden. Denn es ist nicht das Ziel, die Kultur der Massai abzuschaffen und zu überfremden oder gar Männer und Frauen gegeneinenader aufzubringen. es geht lediglich um eine behutsame Anpassung an die Herausforderungen der modernen Welt jenseits der Maasai-Gesellschaft und die Vermittlung elementarer Rechte.

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