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Nahrungsmittelhilfe + Hilfe zur Selbsthilfe

Bericht über Nahrngsmittelnothilfe

"Livelihood" bedeutet soviel wie "Existenzgrundlage". Und genau darum geht es in diesem Projekt - die Schaffung einer Lebensgrundlage, um ohne fremde Hilfe die Familie zu ernähren und ein Auskommen zu haben. Dies basiert vor allem darauf, auf dem Land die Selbstversorgung mit Gemüse, Getreide und Fleisch zu sichern und gleichzeitig ein gewisses Maß an Vermarktung zu betreiben, um mit dem Erlös die übrigen täglichen Bedürfnisse zu decken. Vor allem bei den Maasai, die als Nomaden traditionell keinen Ackerbau betreiben, sollen diese Maßnahmen dazu beitragen, die Überweidung zu stoppen und das Prinzip der "Nachhaltigkeit" zu verbreiten.Gesunde Viehherden und ein gutes Management sind hierfür Voraussetzung.

Trotzdem treten in regelmäßigen Abständen Dürreperioden auf, bei denen vor allem solche Menschen hungern, deren Zugang zu Land und Wasser noch immer begrenzt ist. 2011 gab es eine große Düree in Ostafrika und wir riefen zur nahrungsmittelhilfe auf. Dies ist keine nachhaltige Maßnahme, aber notwendig wenn in akuten notlagen Menschen an Hunger zu versterben drohen.


Was können wir tun?

Derzeit wird dieses Projekt von internationalen Nichtregierungsorganisationen finanziert. Zur Unterstützung dieses Programms und dessen Weiterführung über die begrenzte Projektlaufzeit hinaus ist auf diesem Gebiet ein sinnvolles Engagement möglich: Trainings, Know-How-transfer in Sachen Tierhaltung, Impfaktionen, Saatgut, Lagerung ohne Ernteverluste, Baumpflanzungen, Bewässerung etc.

Menschen, die in besonders trockenen Regionen leben werden regelmäßig von Nahrungsmittelknappheit bedroht, auch wenn es keine Hungerkatastrophen sind, die es in die Nachrichten schaffen. Deshalb bemühen wir uns in solchen Fällen, Spenden für die akute Nothilfe zu sammeln. Diese wird dann von unseren Projektpartnern vor Ort koordiniert.

 


Was wird getan?

Die Livelihood-Berater von AAIDRO betreuen Communities und vermiteln diesen beispielsweise das Know How zur Errichtung eines Ziegenverschlages, um diese vor Verlusten durch Wildtier und Krankheiten zu beschützen. Außerdem stehen sachgerechte Hühnerhaltung und der Anbau von Feldfrüchten auf dem Programm.

Mitglieder der Communities lernen, Samen von lokalen Baumarten zu sammeln, um in einfachen Baumschulen Setzlinge zu ziehen. Ein Teil davon kann anschließend mit Gewinn vermarktet werden, ein Teil wird dazu eingesetzt, die eigenen Viehverschläge oder Felder mit Bäumen und Hecken einzugrenzen und zu schützen.

Nomadenhirten werden informiert, warum es sinnvoll ist (entgegen der Regeln des hohen Status), kleinere, aber dafür gesündere und leistungsfähige Ziegen- oder Rinderherden zu halten. Außerdem wird den Maasai gezeigt, wie man Saatgut gewinnt und verwendet, um Nahrungsmittel anzubauen - als Ergänzung zum traditionellen Fleisch- und Milchkonsum - aus Gründen der nachhaltigen (nicht zerstörenden) Nutzung von begrenztem fruchtbaren Land und Wasserreserven.

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