"Der beste Weg einer ganzheitlichen humanistischen Hilfeleistung liegt darin, die Menschen zu befähigen, ihr eigenes Potential zu nutzen" (Josaphat Lebulu, Erzbischof von Arusha, i.R.)

Ziele und Hintergrund

 

Das Kernproblem:  Die HIV/AIDS-Epedemie hat in Tansania fast eine ganze Elterngeneration getroffen und viele Waisenkinder hinterlassen, für die der Staat nicht sorgen kann. Die drohende Verwahrlosung solcher Kinder und Jugendlichen ist zudem ein ernstzunehmender Faktor für die Destabilisierung einer Gesellschaft. Solche Kinder sind besonders anfällig für Kriminalität und  Prostitution, Radikalisierung oder Flucht.

 

Unser Kernziel: Wir helfen dabei – durch Bildung und Hilfe zur Selbsthilfe - die nächste Generation als Stütze einer neuen, gestärkten Gesellschaft aufzubauen. Wir bekämpfen Fluchtursachen und Radikalisierung - zwei der drängensten Probleme der heutigen Zeit.

 



Warum Tansania?

Tansania ist ein relativ stabiles Land im ostafrikanischen Raum. Es ist wichtig für den Frieden in der Region, dass Tansania (und auch Kenia, Ruanda, Uganda) stabil bleiben. Denn die Region ist betroffen von verschiedenen destabilisierenden Einflüssen in den Nachbarländern: bürgerkriegsähnliche Bereiche im Kongo, Terrormilizen in Somalia, Flüchtende aus Burundi und Kongo in Lagern an den Grenzen.

 

Warum Bildung?

Kinder und Jugendliche sind die Zukunft des Landes. Gleichzeitig haben sie es am schwersten, wenn die Gesellschaft nicht in der Lage ist, ihnen eine gute Bildung und Ausbildung zu geben. In vielen afrikanischen Ländern können gerade Kinder selten dem Teufelskreis aus Armut, Krankheit und Perspektivlosigkeit entkommen.



Was macht der Staat?

Selbst ein relativ gut funktionierendes Staatswesen innerhalb einer gewählten Demokratie wie in Tansania ist (noch) nicht in der Lage, ein soziales Netz für die Härten der Bevölkerung zu schaffen. Lücken auf verschiedenen Feldern der Entwicklung des Landes schließen derzeit noch internationale Regierungsorganisationen (Weltbank, EU, African Development Bank etc.), die auf Grund ihrer Kapazität auf Regierungsebene große Infrastrukturprojekte, Verwaltungs­reformen oder Anti-Korruptionsprogramme stemmen können. Nichtregierungs­organisationen (NGO), zumal kleinere, leisten häufig eher einen Beitrag auf „Grass-Root-Level“, also an der Basis der Bevölkerung.

 

Tropfen auf den heißen Stein?

„Partnerschaft für Afrika“ zählt zu den kleineren NGO´s, die aber wegen der privaten Übernahme der Kosten und kurzer Entscheidungswege sehr effektiv arbeiten können. Klar ist: „Partnerschaft für Afrika“ kann nicht die Welt retten. Doch wir können gemeinsam einen Beitrag zur Stabilisierung des Landes leisten, und wir können humanitäre Hilfe und Linderung der größten Not für eine gute Anzahl von Menschen leisten. Das tun außer uns noch andere – jeder mit unterschiedlichen Schwerpunkten - und so wird am Ende doch ein erheblicher Unterschied für die Menschen gemacht.

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